Hinrundenabschluss:
SV Blau-Weiß Schotten - VfR Wenings (Sonntag, 14.45 Uhr).
Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Vogelsberg-Kicker nun den VfR Wenings auf dem heimischen „Bockzahl“. Wieder mit an Bord sind Manuel Jochim und Daniel Fritzges, die nach ihren Verletzungen zurückkehren und der ohnehin sattelfesten Defensive noch mehr Stabilität verleihen sollen. Neben dem Langzeitverletzten Carsten Eckl gibt es mit Hani Mustapha allerdings noch einen weiteren Routinier, der Jörg Schmidt nicht zur Verfügung steht. „Wenings ist ein Angstgegner für uns, gegen die haben sich in den vergangenen Jahren viele Schottener Mannschaften richtig schwer getan. Sie haben ja auch in dieser Saison schon richtig gute Ergebnisse erzielt, allerdings auch schon sehr durchwachsene Spiele gezeigt. Von daher ist es schwer sie einzuschätzen, unser Ziel ist es aber natürlich die Vorrunde positiv abzuschließen“, gab Schmidt die Marschroute vor.
SG 05 Büdingen - SG Eschenrod/Eichelsachsen (Sonntag, 14.45 Uhr).
Wenn sie SG Büdingen die SG Eschenrod/Eichelsachsen empfängt, dann spielt der Dritte beim Ersten. Der Gruppenliga-Absteiger um Spielertrainer Ferdi Özcan hat sich nach durchwachsenem Saisonstart gefangen und ist nun wieder im erweiterten Dunstkreis der Tabellenspitze, was auch den „Rot-Hosen“ nicht entgangen ist, wie Andreas Vierrath von der SG 05 mitteilte: „Eschenrod hat eine Riesenserie hingelegt. Nach dem schlechten Saisonstart haben sie sich jetzt scheinbar gefangen. Für uns ist es zu Hause schon das vierte Spitzenspiel hintereinander wenn man so will.“ Schadlos konnten sich die Büdinger dabei nicht immer halten, gegen Schotten setzte es bekanntlich eine Niederlage und der FSV Dauernheim und die Sportfreunde Oberau entführten jeweils einen Zähler. Unschlagbar ist die Mannschaft um Spielertrainer Christoph Pilch zu Hause also keineswegs. Mit Patric Alves-Rodrigues kehrt nun allerdings wieder ein ganz wichtiger Akteur ins Team nach Verletzungspause zurück. Damit ist der hochkarätig besetzte Kader der SG komplett, sodass Spielertrainer Pilch die Qual der Wahl hat. An Top-Torjäger Rodney Dean Kurz wird er dabei allerdings kaum vorbeikommen, wie Andreas Vierrath verdeutlichte: „Welchen Wert Rodney für unsere Mannschaft hat, konnte man letztes Wochenende wieder sehen, nachdem er in der Woche zuvor gefehlt hatte. Mit seinen Treffern kurz vor und nach der Halbzeitpause gegen Wenings hat er die Weichen wieder einmal auf Sieg gestellt. Für ihn ein Einstand nach Maß. Überhaupt sind unsere 64 Tore überragend. Wir sind voll im Soll, wollen gegen Eschenrod gewinnen um uns noch etwas mehr von ihnen abzusetzen.“
SG Ober-Mockstadt - FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf (Sonntag, 14.45 Uhr).
Lange war die SG Ober-Mockstadt wahrscheinlich nicht mehr so nah dran an einem Punktgewinn. Gegen die SG Eschenrod/Eichelsachsen zerstörte der Treffer von Garik Rafaelyan in der 3. Minute der Nachspielzeit dann aber doch noch auf grausame Art und Weise die Hoffnungen des Teams aus dem Ranstädter Ortsteil. Spielertrainer Kai Möller war es, der mit seinen beiden Treffern die Hoffnungen auf einen Punktgewinn lang Zeit am Leben erhielt. Dennoch kann die Eintracht etwas Positives aus dieser Leistung ziehen, immerhin hat sich der Gruppenliga-Absteiger mittlerweile bis auf Platz drei vorgeschoben. Ob das nun jedoch helfen wird, um gegen die FSG Ober-Schmitten/Eichelsdorf etwas Zählbares einzufahren bleibt abzuwarten. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Hau nämlich befindet sind seit Wochen in blendender Verfassung.
TSV Stockheim - FC Germania Ortenberg (Sonntag, 14.45 Uhr).
Obwohl beide Teams nur zwei Plätze in der Tabelle voneinander trennen, klafft dazwischen doch eine beachtliche Differenz von 17 Punkten. „Gegen Ober-Schmitten hatten wir in den ersten 20 Minuten wieder zwei gute Möglichkeiten, die wir liegenlassen haben. Wir haben dann zwar auch in der zweiten Halbzeit noch weiter mitgespielt, uns gelingt dann aber nichts mehr und wir gehen regelmäßig unter. Wir sehnen die Winterpause herbei“, wollte TSV-Trainer Markus Sinner nichts beschönigen. Sinner, der mit Problemen an der Wade laboriert, war für das Derby unterdessen genauso fraglich wie Reinhardt. Auch der Derby-Gegner Ortenberg läuft seiner Form hinterher. Gegen Düdelsheim gelang der Mannschaft von Trainer Volker Heerdt zuletzt aber ein wichtiger Sieg. Dass der TSV aber gerade gegen Ortenberg in der Vergangenheit oftmals über sich hinausgewachsen ist und die Gelb-Schwarzen dabei ein ums andere Mal ärgern konnte, dürfte beiden Mannschaften noch gut im Gedächtnis sein. Trotz aller Hiobsbotschaften versicherte auch Markus Sinner, dass „die Hoffnung zuletzt stirbt.“
SV Phönix Düdelsheim - SG Ulfa/Gonterskirchen (Sonntag, 14.45 Uhr).
Nach einem sehr guten Saisonstart ist es zuletzt etwas ruhiger um den SV Phönix geworden. Mit 21 Punkten liegt Düdelsheim derweil auf dem neunten Tabellenplatz. In Ortenberg setzte es jüngst eine Niederlage, die nicht nur an der Stärke des Gegners lag, wie Trainer Jörg Huwe erklärte: „Wir haben die letzte Konsequenz vermissen lassen, die Ortenberg bereit war zu zeigen. Nach unserem 1:0 haben wir weitere Chancen vergeben. Es ist oft so, dass wir gut anfangen und dann ins Hintertreffen geraten. Wir stecken dann zwar nie auf, könnten aber auch noch drei Stunden weiterspielen ohne je ein Tor zu machen.“ Joscha Klarmann, sonst einer der verlässlichsten Phönix-Spieler, verursachte innerhalb von einer Minute zwei Elfmeter und musste zu allem Überfluss dann auch noch den Platz verlassen. Außerdem fehlte mich Michel Völke ein wichtiger Eckpfeiler der jungen Mannschaft. Gegen Aufsteiger Ulfa/Gonterskirchen wollen die Düdelsheimer nun wieder in die Erfolgsspur zurückkehren: „Das ist eine wirklich gute Mannschaft, vergleichbar mit Wolferborn. Die sind kampf- und willensstark und geben nie auf. Wir wollen Vollgas geben und den Willen zeigen, den wir zuletzt etwas verloren haben“, gab Phönix-Trainer Huwe zu Protokoll.