Zuletzt bei Fatih Ingolstadt lief vieles nicht wunschgemäß. Gegen Rohrbach will es der Fußball-Bezirksligist ASV Dachau besser machen.
Dachau - Das Remis bei Fatih Ingolstadt am vergangenen Spieltag war ein Resultat einer schwächeren Trainingswoche des Fußball-Bezirksligisten ASV Dachau. Vor dem Heimspiel gegen den TSV Rohrbach (Samstag, 13 Uhr) wollten die Kicker vom Stadtwald die Intensität hochfahren. Das ist ihnen unter der Leitung von Sebastian Mack und Thomas Rieger gelungen. Die beiden Spieler vertraten Trainer Matthias Koston, der krankheitsbedingt nicht auf dem Trainingsplatz stehen konnte, die Übungen aber vorgegeben hatte.
„Macko und Tom sind gute Bezugspersonen. Weil Chris Roth verletzt ist, haben sie übernommen”, berichtete Koston, der im Austausch mit seinen Vertretern war. Das Urteil zur ersten Trainingseinheit der Woche: „Am Dienstag haben es die Jungs gut gemacht.”
Damit zeigten die ASV-Kicker die Reaktion, die Koston nach der durchwachsenen Leistung bei Fatih Ingolstadt sehen wollte. „Gegen Fatih haben wir so gespielt, wie wir davor trainiert haben. Die erste Hälfte war beschämend und die zweite Hälfte sehr gut”, so Koston.
Einer, der sich nichts vorwerfen konnte, ist David Dworsky. Der Offensivmann zeigte nach seiner Einwechslung eine starke Leistung und war einer der Gründe, weshalb der ASV das Spiel beinahe gedreht hätte. Dworskys letzter Startelfeinsatz liegt fünf Monate zurück. Am Samstag winkt ein Einsatz von Beginn an: „David trainiert seit Wochen sehr gut. Er hat ohne zu murren in der zweiten Mannschaft gespielt und dort getroffen. Das muss belohnt werden. Er hat sehr gute Chancen auf die Startelf.”
Die Gäste aus Rohrbach erwartet Koston nach dem Trainerwechsel im Winter topfit. „Matthias Federl ist ein begnadeter Fußballer, aber auch einer, der immer über die Fitness kam”, so Koston über den ehemaligen Pipinsrieder und Eichstätter. Unter ihrem neuen Spielertrainer holten die Rohrbacher vier Punkte aus drei Partien. Zuletzt gab es einen 4:0-Erfolg in Kammerberg und ein 1:1-Remis gegen Gerolfing.
Rohrbach geht von Platz 13 in den Spieltag. Dem Bezirksliga-Dino droht nach elf Jahren in der Nord-Staffel der Abstieg in die Kreisliga. Der ASV wiederum kämpft um den Aufstieg. Weil es für beide Teams um viel geht, rechnet Koston mit einem „unbequemen Spiel”. Ob er selbst an der Seitenlinie stehen kann, entscheidet sich kurzfristig. Falls nicht, würden Mack und Rieger das Team auf dem Feld führen. Dominikus Reischl würde das Duo an der Seitenlinie unterstützen.