2025-02-21T09:32:46.289Z 1740566873362
Auch das Regensburger Team Bananenflanke kommt am Sonntag nach Maxhütte.
Auch das Regensburger Team Bananenflanke kommt am Sonntag nach Maxhütte. – Foto: Florian Würthele

Feine Sache: Inklusions-Hallenturnier in der Oberpfalz

Der SV Leonberg möchte unter dem Motto „Gemeinsam stark am Ball – Vielfalt verbindet“ ein Zeichen setzen

Ein Hallenfußballturnier der ganz besonderen Art hat der SV Leonberg auf die Beine gestellt. Wenn an diesem Sonntag, 2. Februar, sieben Mannschaften gegeneinander um den Wanderpokal spielen, dann soll ein Zeichen gesetzt werden – für Toleranz, Zusammenhalt, und allen voran für Inklusion. Denn beim ersten „Sport-Hartl Hallencup Inklusion“ sind auch – oder ganz besonders – Fußballer und Besucher mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung herzlich willkommen. Das Turnier steigt ab 11 Uhr in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof.

„Unter dem Motto 'Gemeinsam stark am Ball – Vielfalt verbindet' möchten wir mit diesem Turnier ein Zeichen für Inklusion, Zusammenhalt und sportliche Fairness setzen. Unser Ziel ist es, Menschen mit und ohne Behinderung, Sportler*innen, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie alle sportbegeisterten Bürger*innen zusammenzubringen, um gemeinsam die verbindende Kraft des Sports zu erleben. Wir freuen uns auf einen Tag voller Teamgeist, Begegnungen und Inspiration“, teilt Matthias Huber, erster Vorstand des Ausrichters SV Leonberg, im Vorfeld mit. Auch die Turnierleitung übernimmt der SVL. Es ist das erste Hallenturnier dieser Art im Städtedreieck Burglengenfeld Maxhütte Teublitz.

Sieben Teams sind dabei und kämpfen um den Wanderpokal, der vom BFV-Fußballbezirk Oberpfalz gestiftet wird. Und zwar das Inklusionsteam des 1. FC Nürnberg, das Inklu-Team SpVgg Ramspau 1 und 2, das Team Bananenflanke Regensburg, die JFG 3 Schlösser-Eck Mädels, die Lebenshilfe KV Tirschenreuth sowie der TSV Metten Inklusion aus Niederbayern. Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden, sprich der Gruppensieger ist gleichzeitig der Turniersieger. Um 11 Uhr steigt das erste Match zwischen Nürnberg und Metten. Das letzte der 21 Spiele ist für 15 Uhr terminiert.

Gespielt wird ohne Bande auf Handballtore unter den offiziellen Futsal-Regeln des Verbandes. Heißt, dass sich jede Mannschaft aus vier Feldspielern und einem Torhüter zusammensetzt. Unterstützt wird das Turnier durch den BLSV, den BFV und Sport Hartl. Neben dem Siegerpokal gibt es weitere interessante Preise zu gewinnen. Die Schirmherrschaft übernimmt Rudolf Seidl, erster Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof. BFV-Bezirksvorsitzender Thomas Graml wird gemeinsam mit Seidl die Siegerehrung vornehmen.

Aufrufe: 031.1.2025, 07:35 Uhr
Florian WürtheleAutor